Swiss Real Estate Journal No 17

Stockwerkeigentum: durch Aufstockung ans Ziel

Autoren:

Petra Galliker, Michael Mötteli und Drilon Qelaj

Galliker, Petra; Mötteli, Michael; Qelaj, Drilon: „Stockwerkeigentum: durch Aufstockung ans Ziel„. Swiss Real Estate Journal  Nr. 17, Nov 2018, S. 4-12, Schulthess Verlag, Nov 2018.

Abstrakt:

Aufstockungen in Kombination mit einer grosszyklischen Sanierung können sich als probates Mittel erweisen, um die Hürde der Einstimmigkeit bei der Erneuerung von Liegenschaften im Stockwerkeigentum zu überwinden. Der Verkauf des unausgeschöpften Ausnützungspotenzials an einen Investor generiert dabei die notwendigen
Mittel für die grosszyklische Sanierung. Damit liesse sich zudem das Verdichtungspotenzial auch bei  Liegenschaften im Stockwerkeigentum ausschöpfen.


Standortflexibilität, Standardflexibilität und Störfaktortoleranz: Wie funktioniert die Nachfrage nach «unattraktivem» Wohnraum in der Stadt Zürich?

Autorin:

Joëlle Zimmerli

Zimmerli, Joëlle: „Standortflexibilität, Standardflexibilität und Störfaktortoleranz: Wie funktioniert die Nachfrage nach «unattraktivem» Wohnraum in der Stadt Zürich?“. Swiss Real Estate Journal  Nr. 17, Nov 2018, S. 13-20, Schulthess Verlag, Nov 2018.

Abstrakt:

Werden Standards erwünscht oder wird ihnen gar nicht so viel Beachtung geschenkt? Befragungsdaten zeigen, dass Mieter in der Stadt Zürich klare Standortpräferenzen haben, bei Standards und Störfaktoren aber flexibel sind. Um die Nachfrage nach «unattraktivem» Wohnraum zu befriedigen, braucht es Mut zur Bescheidenheit und weniger Bevormundung.


Die Wohnpräferenzen Schweizer Haushalte

Autoren:

Katia Delbiaggio und Hanspeter Zingre

Delbiaggio, Katia; Zingre, Hanspeter: „Die Wohnpräferenzen Schweizer Haushalte“. Swiss Real Estate Journal  Nr. 17, Nov 2018, S. 21-28, Schulthess Verlag, Nov 2018.

Abstrakt:

Ein nachfragegerechtes Immobilienangebot ist nicht nur für die Vermarktung der Wohnobjekte, sondern auch für die Wohnattraktivität von Gemeinden, Städten oder Regionen wichtig. Nicht alle Haushalte messen den weiteren Wohnstandortfaktoren die gleiche Bedeutung zu. Stockwerkeigentümer sind beispielsweise besonders  anspruchsvoll.


Höhere Dichte, höhere Mieten? Eine Analyse aus stadtökonomischer Sicht

Autor:

Marco Salvi

Salvi, Marco: „Höhere Dichte, höhere Mieten? Eine Analyse aus stadtökonomischer Sicht“. Swiss Real Estate Journal  Nr. 17, Nov 2018, S. 29-34, Schulthess Verlag, Nov 2018.

Abstrakt:

In der Stadtplanung und in Teilen der Politik herrscht die Auffassung, dass Aufzonungen und Verdichtungen in Städten zu höheren Mieten führen. Der Artikel wendet das monozentrische Stadtmodell aus der räumlichen
Ökonomie an, um den erwarteten Zusammenhang zwischen baulicher Dichte und Mieten herzuleiten. Es wird gezeigt, dass eine Aufzonung eindeutig zu einer Reduktion der Mieten (und Liegenschaftspreise) pro Quadratmeter Wohnfläche führt. Sie führt typischerweise auch zu einer Erhöhung der Bodenpreise im Zentrum der Agglomeration, die besteuert werden könnte. Wenn eine sehr starke Verdichtung möglich wäre, könnten jedoch die Bodenpreise im Zentrum sogar fallen.


Das Verhältnis von Angebots und Transaktionspreisen am Schweizer Mietwohnungsmarkt

Autor:

Michel Fleury

Fleury, Michel: „Das Verhältnis von Angebotsund Transaktionspreisen am Schweizer Mietwohnungsmarkt“. Swiss Real Estate Journal  Nr. 17, Nov 2018, S. 36-43, Schulthess Verlag, Nov 2018.

Abstrakt:

Unverzerrte, flächendeckende Daten zu Angebotsmieten sind im Gegensatz zu effektiven Mieten heute relativ einfach erhältlich. Allerdings stellt sich die Frage, inwiefern sich Angebotspreise als Indikator für tatsächliche
Mietpreise eignen. Diese Analyse untersucht diese Frage und zeigt Faktoren auf, welche die Abweichungen zwischen Angebotsmieten und effektiven Mieten beeinflussen.


Hypothekarzinsen, Immobilienrenditen und Mietzinswachstum: eine Analyse mit einem dynamischen Barwertmodell für die Schweiz

Autor:

Rudolf Marty

Marty, Rudolf: „Hypothekarzinsen, Immobilienrenditen und Mietzinswachstum: eine Analyse mit einem
dynamischen Barwertmodell für die Schweiz“. Swiss Real Estate Journal  Nr. 17, Nov 2018, S. 44-50, Schulthess Verlag, Nov 2018.

Abstrakt:

Das dynamische Barwertmodell von Campbell und Shiller (1988) wird für den Schweizer Immobilienmarkt zur Erklärung von Immobilienrenditen und Mietwachstum verwendet. Die Hypozinsen werden dabei als zusätzliche Erklärungsgrösse berücksichtigt. Das mit Immobilien- und Mietdaten geschätzte Modell bestätigt die
Modellimplikationen bis auf den Hypozinseinfluss auf die realen Mietzinsen und Renditen. Dafür verantwortlich ist hauptsächlich der Inflationsverschiebungseffekt, d.h., bei konstanten realen Hypozinsen verschieben sich mit steigender Teuerung die realen Zins- und Amortisationszahlungen an den Beginn der Kreditlaufzeit, was die Verschuldung reduziert und das Preiswachstum dämpft.


Alternative Anlagen im Immobilienbereich: warum nicht Gefängnisse?

Autoren:

Ramona Imhof und Severin Wenger

Imhof, Ramona;  Wenger, Severin: „Alternative Anlagen im Immobilienbereich: warum nicht Gefängnisse?“. Swiss Real Estate Journal  Nr. 17, Nov 2018, S. 51-59, Schulthess Verlag, Nov 2018.

Abstrakt:

Das tiefe Zinsumfeld, der Nachfrageüberhang bei konventionellen Renditeimmobilien und der Mangel an attraktiven Anlagealternativen stellen die Investoren rund um den Globus zunehmend vor Herausforderungen.
Angesichts dieser Entwicklungen steigt das Interesse an alternativen Immobilienanlagen, wie beispielsweise der Investition in Gefängnisse. Erkenntnisse aus der Master-Thesis «Alternative Anlagen im Immobilien-Bereich: Warum nicht Gefängnisse?»